Radroute 1: Fleckeby – Brekendorf – Ascheffel – Osterby

Adresse

Hauptstrasse, fleckeby

GPS

54.481841080107, 9.6959924697876

Adresse

Hauptstrasse, fleckeby

GPS

54.481841080107, 9.6959924697876

Distance 36,0 km  |  Climb 80 m  |  Descent -80 m  |  Avg time 02:30

Routenbeschreibung

Die Radroute kann von drei Standorten ausgestartet werden. In Fleckeby, Osterby oder Brekendorf können Sie Ihr Auto abstellen und die Tour beginnen. Dies ist unsere längste Radroute, für die sie ein wenig Kondition mitbringen müssen.Auf der abwechslungsreichen Tour passieren Sie neben den bereits genannten Orten auch die Dörfer Güby, Ascheffel, Hütten und Hummelfeld. Von Fleckeby oder Güby aus können Sie einen kleinen Abstecher zum Gut Louisenlund machen, das malerisch an der Schlei liegt. Die Routeführt am Esprehmer Moor vorbei und durch den hügeligen Brekendorfer Wald, in dem Sie am idyllischen Rammsee eine kleine Rast einlegen können. Besonders schön ist nach Verlassen des Waldes dann auch der Blick in das Schoothorster Tal. In der Knicklandschaft nahe Ascheffel lohnt sich ein Abstecher auf den 98 m hohen Aschberg mit Aussichtsturm und Einkehrmöglichkeit. In Hütten durchfahren Sie das schöne Tal der Großen Hüttener Au, gleich darauf können Sie einen Blick auf die sehenswerte Hüttener Kirche und das Gut Hütten werfen. Rund um Osterby ist die Landschaft dann eher flach, so dass Sie sich ein wenig von den anstrengenden Streckenabschnitten erholen können.

Sehenswertes

Gut Louisenlund

Auf der Route können Sie einen Abstecher zum Gut Louisenlund machen. Den Mittelpunkt des Gutes bildet das Schloss, das zwischen 1772 und 1776gebaut wurde. 1949 wurde die Stiftung Louisenlund gegründet und ist seither ein staatlich anerkanntes Internat. Mit über 300 Schülern ist Louisenlund eines der größten Internate Deutschlands.

Tütenberg Endmoränenkomplex

Das Naturschutzgebiet Esprehmer Moor ist der Rest eines ehemals 400 Hektar großen Hochmoores. Dieses wurde Anfang der 1960erJahre im Rahmen eines Flurbereinigungsverfahrens fast vollständig kultiviert. Lediglich eine 37,6 Hektargroße Restfläche (das heutige Esprehmer Moor)wurde ausgespart und 1965 unter Naturschutzgestellt. Wie in vielen anderen Hochmooren haben Torfabbau und Entwässerung auch hier seit dem18. Jahrhundert zu einer Beeinträchtigung und einem erheblichen Rückgang Hochmoor typischer Pflanzen und Tiere geführt. In den 1980er Jahren sind im Zentrum der Moorfläche umfangreiche Pflege- und Renaturierungsmaßnahmen durchge-führt worden. Dadurch ist die Oberfläche heute weitgehend Baum frei und es wachsen hier wieder charakteristische Torfmoos Bülte, die Keimzelleneiner Entwicklung zum lebenden Hochmoor sind