Theorie ist das eine – entscheidend ist jedoch, wie sich ein Energiegel in der Praxis schlägt. Deshalb habe ich das 4Endurance Energiegel-Mixpaket auf einer längeren Rennradausfahrt getestet.
Die Testbedingungen
- Sportart: Rennrad
- Distanz: 70 Kilometer
- Fahrzeit: 3 Stunden 30 Minuten
- Wetter: Warm, leicht windig
- Streckenprofil: Flach bis leicht hügelig
- Verpflegung: Wasser, Elektrolytgetränk und zwei Energiegele
Während der Ausfahrt kamen folgende Produkte zum Einsatz:
- 1 × 4Endurance NRGY Gel 45
- 1 × 4Endurance 2:1 Energy Gel
Der erste Eindruck
Bereits vor der Tour fiel die handliche Verpackung positiv auf. Die Gele ließen sich problemlos in der Trikottasche verstauen und während der Fahrt leicht öffnen, ohne anhalten zu müssen – ein wichtiger Punkt, besonders wenn man zügig unterwegs ist.
Anwendung während der Tour
Das NRGY Gel 45 habe ich nach rund 75 Minuten eingenommen, als die erste längere Belastungsphase hinter mir lag. Die Konsistenz war angenehm flüssig und ließ sich problemlos schlucken. Im Vergleich zu einigen anderen Energiegels wirkte es weniger klebrig und hinterließ keinen unangenehm süßen Nachgeschmack.
Das 2:1 Energy Gel folgte nach etwa zweieinhalb Stunden. Zu diesem Zeitpunkt merkte ich bereits, dass die Belastung zunahm und die Energiereserven langsam nachließen. Auch dieses Gel ließ sich gut einnehmen und war während der Fahrt unkompliziert zu konsumieren.
Mein Eindruck
Während der gesamten 3,5-stündigen Ausfahrt fühlte ich mich konstant leistungsfähig. Besonders auf den letzten Kilometern hatte ich nicht das Gefühl, in ein deutliches Leistungstief zu geraten, wie es bei längeren Touren ohne gezielte Kohlenhydratzufuhr gelegentlich vorkommen kann.
Natürlich lässt sich nicht eindeutig feststellen, welchen Anteil die Energiegele allein daran hatten – Faktoren wie Trainingszustand, Streckenprofil, Wetter und die übrige Verpflegung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Mein persönlicher Eindruck war jedoch, dass die Gele gut in meine Ernährungsstrategie passten und sich problemlos in die Tour integrieren ließen.
Verträglichkeit
Ein weiterer Pluspunkt war die gute Verträglichkeit. Während der gesamten Ausfahrt traten bei mir keine Magenbeschwerden, kein Völlegefühl und keine Verdauungsprobleme auf. Gerade bei längeren Radausfahrten ist das für mich ein wichtiger Aspekt, denn nicht jedes Energiegel wird gleichermaßen gut vertragen.
Fazit des Praxistests
Für diese 70-Kilometer-Ausfahrt haben sich die beiden 4Endurance-Gele als praktische Begleiter erwiesen. Die einfache Handhabung, die flüssige Konsistenz und die gute Verträglichkeit haben einen positiven Eindruck hinterlassen.
Mein persönliches Fazit: Das Mixpaket eignet sich besonders für längere Rennradtouren und andere Ausdauereinheiten, bei denen eine gezielte Kohlenhydratzufuhr sinnvoll ist. Ich werde die Gele auch bei zukünftigen Touren und längeren Trainingseinheiten wieder einsetzen und dabei testen, welche Geschmacksrichtungen und Einnahmestrategien für mich am besten funktionieren.

Ein Gedanke zu “Praxistest: 70 km Rennradtour mit den 4Endurance Energiegels”
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