Streckenart: Rundwanderweg
(zum Teil auch für Fahrradfahrer geeignet)
Streckenlänge: ca. 7,6 km
Dauer: ca. 2 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Start: Osterby

Routenbeschreibung

Diese Wanderroute führt Sie durch die Knick- und Redderlandschaft der Hüttener Berge und eignet
sich besonders gut für einen kurzen Spaziergang.
Im Ortszentrum Osterby startet die Route an der Gaststätte Schinkenkrog.

Folgen Sie der Wegstrecke auf einem Spurplattenweg weiter entlang an Wiesen und Feldern.
Im weiteren Verlauf der Route wandern Sie durch ein Waldstück und überqueren eine Brücke,
die über die Osterbek führt. Hier befindet sich eine Schutzhütte, an der Sie rasten können.
An den Wald schließt sich ein schöner Knick- und Redderabschnitt an.
Auf dem Weg nach Kochendorf kommen Sie an einem Gebiet vorbei, in dem diverse
Hügelgräber zu finden sind.
In Kochendorf Siedlung können Sie nach etwa der Hälfte der Route eine Rast am überdachten
Rastplatz neben der örtlichen Feuerwehr einlegen.Wenn Sie Kochendorf passiert haben, befinden Sie
sich bereits auf dem Rückweg Richtung Osterby.
Genießen Sie noch einmal die idyllische Landschaft,denn bald sind die ersten Häuser von Osterby
schon wieder zu sehen und das Ende der Route ist erreicht.

Sehenswertes

Hügel- und Steingräber

Hügelgräber oder Grabhügel kommen in der Region der Hüttener Berge relativ häufig vor.
Neben den Hügelgräbern sind auch Steingräber in unserer Region zu finden.
Laut heimischen Experten hat es einst mehr als 60 Hügelgräber rund um Windeby gegeben.
Mittlerweile sind nur noch sechs davon erkennbar.
Die Grab- und Kultstätten werden hauptsächlich auf die Jungsteinzeit und Bronzezeit datiert.
Was in den Grabanlagen an Schätzen, Opfergaben und Ähnlichem schlummert, ist weitestgehend unbekannt.

Tunneltal Osterbek

Die Region der Hüttener Berge ist durch eine Grundmoränenlandschaft geprägt, die durch
eiszeitliche Ablagerungen entstand. Tunneltäler sind typische Bestandteile dieser Landschaftsform.
Eine glaziale Rinne oder ein Tunneltal entsteht unter dem Gletschereis.
Während des Schmelzprozesses des Gletschers tragen die Schmelzwässer das leichtere Material so ab,
dass eine entsprechende Rinne bzw. ein Tal entsteht.
Das ansteigende Gelände der Hüttener Berge hat die normale Entwässerung, wie sie z.B.
bei Talgletschern der Fall ist, behindert.
Das Schmelzwasser wird kanalisiert und erhält eine höhere Fließgeschwindigkeit.
Die erodierende Wirkung auf den Untergrund ist dadurch höher und eine Rinne bildet sich leichter.

Osterwall

Der Osterwall ist ein vier Kilometer langes Teilstück, der schon vor Wikingerzeit angelegten 30 Kilometer
langen Verteidigungswall zwischen Haithabu und Hollingstedt.