Routenbeschreibung

Die Route startet am Owschlager Bahnhof.
Hier können Sie Ihr Auto parken und finden diverse Einkaufsmöglichkeiten.
Nach kurzem Weg durch den Ort gelangen Sie auf den Rundkurs.
Wir folgen zunächst dem östlichen Verlauf der Route und gelangen so nach
kurzer Zeit an den Owschlager See.
Die Badestelle finden Sie am Südende des Sees.
Die Route führt sehr nahe an der Badestelle vorbei.
Im folgenden Verlauf passieren Sie Wiesen und Felder, bis Sie zum Owschlager Moor gelangen.
Am Beginn des Moores finden Sie eine entsprechende Infotafel.
Weichen Sie bitte nicht von dem ausgewiesenen Weg ab, da der Untergrund sehr feucht und morastig sein kann.
Am südlichen Wendepunkt der Route finden Sie den Übergang zu den Sorgwohlder Binnendünen.
Auch hier gibt eine Infotafel einen Einblick in das Naturschutzgebiet.
Ein kleiner Abstecher in die Dünen lohnt sich.
Wenn Sie dem Routenverlauf weiter folgen, überqueren Sie eine große Wiese.
Dieses Gebiet ist saisonal eine Wildruhe-Zone.
Vermeiden Sie daher bitte unnötigen Lärm.
Nach der Wiese verläuft der Rückweg nach Owschlag auf den Reddern mit den dazugehörigen Knicks.

Sehenswertes

  • Owschlager Moor

Der Lebensraum eines Hochmoores, wie das Owschlager Moor, benötigt für ein Fortbestehen
vor allem viel Licht und Wasser. Durch die weitreichenden Entwässerungen der Landwirtschaft
sind diese Lebensräume stark bedroht.
Die Gemeinde Owschlag hat bereits im Jahr 1995 eine entsprechende Gegeninitiative gestartet.
Der Erfolg lässt sich insbesondere im dargestellten Routenverlauf sehen.
Durch die Entfernung vieler Birken gelangt mehr Licht auf den Moorboden.
Die Gräben wurden zunächst freigelegt, abgedämmt und abschließend gefüllt.
Das Ziel besteht darin, dass die Flächen wieder vernässen und sich Moose und feuchte Gewächse ausbreiten.

  • Sorgwohlder Binnendünen

Dass die Sorgwohlder Binnendünen heute immer noch ohne hohen Bewuchs vorzufinden sind,
ist auch dem Ochsenweg zu verdanken. Die Ochsenherden wurden bei Sorgwohld über die Sorge getrieben.
Zur Wasseraufnahme wurden größere Lager aufgestellt. Die weidenden Ochsen haben die nähere Umgebung und somit auch die
Sorgwohlder Binnendünen mit ihren Hufen immer wieder aufgewühlt.
Zum Erhalt der Heide werden seit 1977 Heidschnucken eingesetzt, die den Bewuchs durch Abfressen kurz halten.

Ort
GPS Koordinaten
54°23`34.467" N 9°35`29.092" O
Höhe
13m
Zeit
3 Stunden
Länge
9,1 km
Schwierigkeit
mittel (moorig)
Difficulty for this tour