Routenbeschreibung

Diese Wanderroute führt Sie durch die Knick- und
Redderlandschaft der Hüttener Berge und eignet
sich besonders gut für einen kurzen Spaziergang.
Im Ortszentrum Osterby startet die Route an der
Gaststätte Schinkenkrog.
Folgen Sie der Wegstrecke auf einem
Spurplattenweg weiter entlang an Wiesen und
Feldern. Im weiteren Verlauf der Route wandern
Sie durch ein Waldstück und überqueren eine
Brücke, die über die Osterbek führt. Hier befindet
sich eine Schutzhütte, an der Sie rasten können.
An den Wald schließt sich ein schöner Knick- und
Redderabschnitt an. Auf dem Weg nach Kochendorf
kommen Sie an einem Gebiet vorbei, in dem diverse
Hügelgräber zu finden sind.
In Kochendorf Siedlung können Sie nach etwa
der Hälfte der Route eine Rast am überdachten
Rastplatz neben der örtlichen Feuerwehr einlegen.
Wenn Sie Kochendorf passiert haben, befinden Sie
sich bereits auf dem Rückweg Richtung Osterby.
Genießen Sie noch einmal die idyllische Landschaft,
denn bald sind die ersten Häuser von Osterby
schon wieder zu sehen und das Ende der Route
ist erreicht.

Sehenswertes

Hügel- und Steingräber
Hügelgräber oder Grabhügel kommen in der Region
der Hüttener Berge relativ häufig vor. Neben den
Hügelgräbern sind auch Steingräber in unserer
Region zu finden. Laut heimischen Experten
hat es einst mehr als 60 Hügelgräber rund um
Windeby gegeben. Mittlerweile sind nur noch
sechs davon erkennbar. Die Grab- und Kultstätten
werden hauptsächlich auf die Jungsteinzeit und
Bronzezeit datiert. Was in den Grabanlagen an
Schätzen, Opfergaben und Ähnlichem schlummert,
ist weitestgehend unbekannt.

Tunneltal Osterbek
Die Region der Hüttener Berge ist durch eine
Grundmoränenlandschaft geprägt, die durch
eiszeitliche Ablagerungen entstand. Tunneltäler
sind typische Bestandteile dieser Landschaftsform.
Eine glaziale Rinne oder ein Tunneltal entsteht unter
dem Gletschereis. Während des Schmelzprozesses
des Gletschers tragen die Schmelzwässer das
leichtere Material so ab, dass eine entsprechende
Rinne bzw. ein Tal entsteht. Das ansteigende
Gelände der Hüttener Berge hat die normale
Entwässerung, wie sie z.B. bei Talgletschern der Fall
ist, behindert. Das Schmelzwasser wird kanalisiert
und erhält eine höhere Fließgeschwindigkeit. Die
erodierende Wirkung auf den Untergrund ist
dadurch höher und eine Rinne bildet sich leichter.

Osterwall
Der Osterwall ist ein vier Kilometer langes Teilstück,
des schon vor Wikingerzeiten angelegten 30
Kilometer langen Verteidigungswalls zwischen
Haithabu und Hollingstedt, dem Danewerk. Dieser
Wall und das Wikingerdorf Haithabu wurden 2018
zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Streckenart:
Rundwanderweg (zum Teil auch für Fahrradfahrer geeignet)
Streckenlänge:
ca. 7,6 km
Dauer:
ca. 2 Stunden
Start:
Osterby
Difficulty for this tour