Pfade gespickt mit Wurzelwerk, Steinen, Geröll, Felsen und sogar Matsch gehören beim Trailrunning zur Normalität. Der Untergrund ist anders als beim Strassenlauf, somit muss man die Lauftechnik etwas anpassen .

Flache Trails

Auf wechselndem Untergrund müssen wir uns auf die vor uns liegenden fünf Meter konzentrieren.

Um schnell & sicher voranzukommen, müssen wir unsere Füße zielgenau und leichtfüßig aufsetzen.

Wenn wir unsere Füße beim laufen etwas anheben, treten wir mit dem Vorfuß auf.

Dabei können wir die Kraft aus der Oberschenkel- und Pomuskulatur besser ausnutzen.

Damit Sprünge, stops oder Richtungswechsel uns nicht aus dem Gleichgewicht bringt, muss die Rumpfmuskelatur die ganze Zeit unter Spannung gehalten werden.

Je schwieriger der Trail ist desto mehr Konzentration, koordinationsfähigkeit und Balance wird gefordert.

Um tolle Ausblicke zur genießen sollte man kurz anhalten oder gehen.

Bergauflaufen

Je steiler der Berg, desto kleiner sollten die Schritte sein, dies geschieht folgermassen:

  • Tempo runter
  • Füße hoch
  • Kleine Schritte

Durch die kleinen Trippelschritte mit hohen Knie kommen die großen Muskeln wie unter anderen der Pomuskel und Oberschenkelmuskel optimal zum Einsatz.

Somit bleiben wir unter unseren Körperschwerpunkt und können unsere Kraft optimal ausnutzen.

Die Arme unterstützen das Bergauflaufen, indem wir sie unter Spannung leicht mitschwingen.

Wenn ein Anstieg gleich nach einem Abstiegt folgt, sollten wir bereits kurz vor den Anstieg unsere Schrittlänge verkürzen. So verhindern wir, dass wir nicht aus dem Laufrhythmus kommen und unsere Herzfrequenz & Atmung schnellt nicht hoch.

Somit bleiben wir im Fluß des Laufen.

Bergablaufen

Hier müssen wir aus unserem gewohnten Laufrhytmus heraus kommen und mit dem Oberkörper in leichte Vorlage gehen.

Vorteile des Laufens in der leichten Vorlage:

  • Oberschenkel & Gelenke werden nicht gestaucht, somit können die sich erholen.
  • Dämpfungseigenschaften unseres Fußgewölbes werden genutzt, somit laufen wir gelenkschonender und ermüdungsfreier.
  • Höherer Kontrolle und Sicherheit, durch Benutzung des (fast) gesamten Sohlenprofils.

Die Arme stabilisieren beim schnellen Bergablaufen.

Manchmal ist es sinnvoller dem Berg hinaufzugehen.

Wenn der Kraftaufwand im Verhältnis zur Geschwindigkeit zu groß wird.

Laufen mit Stöcken

Die Stöcke werden unterschiedlich eingesetzt.

Beim Bergauflaufen werden die Stöcke wie beim Nordic Walking wechselseitig eingesetzt. Bei besonderes steilen Abschnitten im Doppelstockeinsatz.